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Richtung Ayvalik

Nördliche Route (Horn/Hoop I, S. 22 ff) ca. 160 – 190 sm
Mit einer Woche muß man sich an dieses Schema halten, um die Strecke zu schaffen. Hat man zwei Wochen, kann man sich einen Abstecher in den Izmirgolf, Candirli und Edremit erlauben.

Ein Teil des ersten Tages vergeht meist damit, das Schiff kennenzulernen und notwendige Einkäufe zu machen. Als erster Stopp für eine etwas spätere Abreise passt u.a. eine der Buchten auf der Eselsinsel (Karaada) oder die Halbinsel Karaburun (Gerence Körfezi oder Egriliman), unser Lieblingshafen Langada, oder Marmaro (Chios) oder eine Bucht/Hafen auf Oinousa. Alle Häfen liegen schön und haben gute Tavernen in der Nähe des Kais. Die meisten sind in den vorherigen Kapiteln beschrieben.

Am 2. Tag sollten Sie versuchen die Gegend um Foca zu erreichen. Von Oinusa können Sie den Kurs Richtung Halbinsel Karaburun setzen. Dort können Sie trotz Meltemi gut eine Mittagspause anlegen (z. B. Karaburunstadt), um dann mit einem kurzen Schlag nach Foca überzusetzen.

Wenn Sie mehr Zeit haben, empfiehlt sich ein Besuch in den hübschen Buchten und ursprünglichen Fischerhäfen im Izmirgolf.

In Foca können Sie in den Lee-Buchten hinter den Inseln oder im Hafen von Foca liegen. In dem großen Hafenbecken südlich der Stadt, im Lee der großen genoesischen Burg, finden Sie in der Regel einen Mooringplatz. Dort gibt es Wasser und Strom. Im Nordhafen und am Fuß der Festung finden Sie massenhaft Restaurants. Wir sind besonders aufmerksam auf die kleine Fischhalle im Nordhafen geworden, wo die Verkäufer den Fisch und die Tintenfische pfannenfertig machen.

Am 3. Tag wäre Bademli unser Ziel – und dort der tolle Liegeplatz zwischen der Insel Kalem und dem Festland (S. Horn/Hoop I, S. 140 ff) mit seinem schneeweißen Sandboden, den baumbewachsenen Küsten und den warmen Quellen. Hier gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Ein Kunde erzählte, dass er mit größter Vorsicht in das flache Hafenbecken von Bademli gekommen ist. Dort befinden sich Liegeplätze mit drei Meter Tiefe direkt vor einem Fischrestaurant. Wollen Sie in einem Hafen liegen, dann ist Candirli oder Dikili allerdings vorzuziehen. Die Candirli Körfezi mit ihren schönen Häfen und Buchten ist einen Besuch wert, wenn Sie Zeit haben.

Bis Mittwoch sollten Sie die Inselgruppe vor Ayvalik erreicht haben. Dort können Sie ganz nach Geschmack wählen, ob Sie in einer der vielen Buchten oder in dem kleinen Hafen Alibey oder in der Marina in Ayvalik übernachten. Die Inselgruppe ist wirklich ausnehmend schön. Die einzigartige Aussicht von der Turmruine von Madena mit den zahlreichen Buchten ist sicher unvergesslich. Dies ist einer der Höhepunkte der Tour und verdient einen Tagesaufenthalt.

Am Donnerstag würde ich in der Bucht Agias Ermogenis bei der Einfahrt nach Kolpos Geras auf Lesbos übernachten (s. Beschreibung). In den Tavernen unter Eukalyptusbäumen können Sie sehr gut essen.

Am Freitag empfehle ich früh aufzustehen, weil Sie ca. 42 sm nach Cesme vor sich haben – kein Problem bei den üblichen nördlichen Windverhältnissen. Evt. wollen Sie Ihre Pläne etwas ändern und die Tour einen Tag verkürzen. Dann könnten Sie schon am Donnerstag in der Straße von Chios sein und Zeit haben eine der unzähligen traumhaften Buchten unterwegs zu besuchen.