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Richtung Kusadasi

Südliche Route (Horn/Hoop II, S. 35 ff) ca. 150 – 180 sm
Von Çeşme nach Kusadasi sind es 70 sm. Bei guten Windverhältnissen können Sie die Strecke in 10 – 12 Std. schaffen. Für uns Segler ist allerdings der Weg das Ziel. Mit anderen Worten, würde ich gerne Sigacik ansegeln (s. Beschreibung) und einige Buchten besuchen, die in der früheren Beschreibung aufgeführt sind.

Sehr empfehlenswert ist die Bucht Doganbey. Sie liegt direkt beim Eingang zum Sigacikgolf. Neben einem schönen Sandstrand finden Sie zwei warme Quellen im Wasser. Der Hafen der kleinen Insel Bölme (nicht in Horn/Hoop erwähnt) ist auch einen Besuch wert. Diese Insel hat eine kleine Grotte, die man betreten kann. Wenn Sie nicht im Hafen von Sigacik übernachten wollen, ist dies auch ein Platz, der gut geeignet dafür ist. Viele nutzen auch die Ankerbucht von Cam Limani, die sich unter normalen Windverhältnissen gut zum Übernachten eignet.

Kusadasi (Kus Adasi = Vogelinsel) hat eine der größten Marinas der Türkei (mit Pool) und allem weiteren, was ein Seglerherz sich wünschen kann. Das ist eine der zwei Bunkerstationen (neben Altin Yunus) in diesem Fahrwasser. Kusadasi ist eine der größeren Touristenmetropolen der Türkei. Fast täglich fahren große Touristenschiffe aus aller Welt im Hafen ein. Das antike Ephesus liegt nur einige Kilometer landeinwärts. Als eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, ist es einen Besuch wert. Von den vielen Fischrestaurants in Kusadasi fiel uns vor allem Ali Baba im alten Hafen auf. Hier scheinen die Auswahl des Fisches und die Gerichte etwas besser als beim Durchschnitt zu sein. Wenn Sie einen Tisch am Wasser haben wollen, sollten Sie im Voraus bestellen.

Von Kusadasi zieht es die meisten nach Samos (Horn/Hoop II, S. 182 ff). Die Einklarierung in Samosstadt (Vathy) ist unproblematisch. Einige Kunden erzählten, dass sie kleinere Probleme in Pythagoreion, das malerischer ist als Vathy, gehabt hätten. Wir machen aufmerksam, dass es auf der Südseite starke Fallwinde geben kann, wenn der Meltemi stark bläst. Falls Sie nur eine Woche zur Verfügung haben, sollten Sie jetzt umkehren. Wenn Sie über die Westseite segeln wollen, sollten Sie früh aufstehen um dort den stärksten Böen zu entgehen. Selbst bei Meltemi kann man in Doganbey anlegen. Wenn Sie weiter nach Sigacik wollen, wird man den Sommerwind von vorne bekommen. Bei den wenigen Seemeilen kann man durchaus kreuzen oder mit Motor fahren. Im Sigacikgolf sind normalerweise keine hohen Wellen. Von Sigacik aus hat man gewöhnlich Halbwind oder sogar Raumkurs – herrliche Spinakerverhältnisse. An der Çeşmehalbinsel bekommt man mehr Gegenwind, meist mit kräftigen Böen. Man segelt/fährt im Landschatten, damit werden höhere Wellen vermieden. Dennoch sollten Sie mit Fallböen rechnen. Zum Übernachten haben wir entweder die beschriebenen Buchten in der Türkei oder Emporio auf Chios gerne genutzt.

Wenn Sie weiter nach Süden nach Bodrum oder Marmaris wollen, können Sie der Beschreibung Çeşme – Bodrum folgen.

Fragen Sie gerne auch die Mitarbeiter auf unseren Basen. Sie sind immer auf dem neuesten Stand, kennen das Fahrwasser gut und können eine Menge Insidertipps geben.