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Cesme - Bodrum - Turgutreis

One-Way von Çesme nach Turgutreis (149 sm)

1.Tag Cesme - Sarpdere/Nergis-Koyu – 20 sm

Einfahrt 38°10,4´N 26°30,5´E
Samstag ist Markttag in Alacati. Man kann mit dem Dolmus oder mit dem Taxi vom Stützpunkt in Cesme fahren. Die Crew an der Basis ist sehr hilfsbereit. Nachdem alle Einkäufe erledigt sind, das Schiff klar ist, kommt man am folgenden Sonntag gegen Mittag los. Zuerst die wenigen Meilen bis zum Südkap der Cesmehalbinsel mit meist raumem Wind. Dann weiter nach Osten ca. 15 sm. Die Einfahrt der Doppelbucht ist schwer auszumachen. Wir ankern immer in Nerkis Limani. Meist frei schwojend mit 50m Kette. Nur ganz selten, wenn die Bucht mit mehreren Schiffen belegt ist, verwenden wir eine Landleine. Versorgung gibt es hier keine. Wir kochen immer gerne an Bord.

2. Tag Nergis – Pythagoreion (Griechenland) - 44 sm

Wenn man rechtzeitig nach dem Frühstück aufbricht, fährt man Richtung SO durch die Straße von Samos nach Pythagoreion. Wir sind diese Strecke schon oft gesegelt. In der Straße von Samos schläft der Wind meistens ein, um dann bei der Ausfahrt von vorn zu kommen. Seit 2008 ist die neue Marina in Pythagoreion fertig. Wir bevorzugen den Stadthafen und liegen vor Anker rückwärts zur Pier. Es ist etwas lauter hier, aber man bekommt das turbulente Treiben direkt mit. Die Einreiseformalitäten sind problemlos. Wasser und Diesel nur abends. Bequem ist auch der östlich gelegene neue Hafen.

3. Tag Pythagoreion – Arki - 34 sm

Je nach Wind hat man jetzt verschiedene Möglichkeiten. Wir segeln gerne nach Agatonisi. Hier wird gegen Mittag längsseits am Fähranleger Ag. Georgiou festgemacht. In der Taverne bei Georges bekommt man ausgezeichneten Octopussalat und Tsatziki. Anschließend segeln wir weiter nach Arki. Meist kann man die Südspitze direkt mit einem Schlag ansegeln. Auf Arki hat man dann mehrere Möglichkeiten. Vor Anker in Porto Stretto (ohne Versorgung), an der Boje vor Maratho (Restaurant) oder in Porto Augusto vor Anker rückwärts zur Pier. Es gibt 2 gute Tavernen. Evtl. kann man auf Nachfrage duschen. Sonst keine Versorgung.

4. Tag Arki – Leros – 16 sm

Man kann sich morgens bei der Abreise Zeit lassen. Wir fahren mittags immer in den Ort Lipsi auf der Insel Lipso. Es kleines beschauliches Örtchen. Will man hier nicht über Nacht liegen, dann segelt man weiter nach Leros. Im Norden von Leros gibt es zwei gute Ankerplätze. Die südliche Bucht von Nisos Archangelos lädt mit tiefblauem Wasser zum Baden ein. Es gibt es etwas Fallböen. Deshalb kann man sich zur Nacht nach Agias Matronas verholen. Hier liegt man sehr ruhig.

5. Tag Leros – Leros – 12 sm

Auf der Strecke Richtung Süden liegt auf der Ostseite die Bucht O. Panteli. Wenn man Glück hat, bekommt man in dem kleinen Fischerhafen einen Platz längsseits. In den Tavernen am Ufer kann man gut essen. Der Bäcker ist weiter im Ort. Ein Weg zur Kirche lohnt sich. Nachmittags geht es dann weiter Richtung Xerokampos. Hier liegt man an der Boje oder vor Anker frei schwojend. Es gibt keine Versorgung.

6. Tag Leros – Turgutreis – 23 sm

Meist kann man direkt vom Ankerplatz lossegeln. Je nach Windrichtung lässt sich Turgutreis direkt ansteuern oder man fährt einige Schläge. Vor Turgutreis in Catalada fällt der Anker nochmals für einen letzten Badestopp. Beim Einlaufen in die Marina die Anmeldung über Funk nicht vergessen: CH 72 Rufname D-Marin.